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Gesundheitsprojekt „Lust auf Leben!“ im sechsten Jahrgang der Gesamtschule Hille im Juni 2009
Dienstag, 18. August 2009
dscf0040.jpg „Lust auf Leben“ hatten zwei Wochen vor den Sommerferien über 150 Sechstklässler und mixten mit Begeisterung Cocktails, feilten emsig an ihren Segelgleitern und  hüpften furchtlos in Schlammlöcher. dscf5454.jpg  Was war denn jetzt schon wieder an der Verbundschule los? Na, es fanden wie in jedem Jahr die beiden Projekttage „Lust auf Leben“ für den sechsten Jahrgang statt. Anstelle des herkömmlichen Unterrichts konnte man sich in klassenübergreifende Projekte einwählen und so neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ausprobieren, Talente entdecken und Selbstbewusstsein entwickeln.  Weshalb das Ganze? Diese Projekttage stellen einen wichtigen Baustein für die Suchtprophylaxe an der Verbundschule Hille dar, denn Erziehungsforscher fanden heraus, dass passive Kinder, die sich viel langweilen und von Unterhaltungselektronik berieseln lassen, gefährdeter sind  einer Sucht zu verfallen als Kinder, die ihre Freizeitgestaltung selber in die Hand nehmen. Und genau dafür gab es am 18. und 19. 6.2009 jede Menge cooler Ideen.  So konnte man mit Frau Hansen und Herrn Prunsche „alte und neue Spiele“ kennen lernen. Zum Glück hatte Petrus ein Einsehen und das Wetter hielt, so dass die meisten Aktionen vor allem draußen stattfinden und sogar die Tennisplätze genutzt werden konnten.Bei Herrn  Paatz wurden eifrig Styroporflieger gebastelt, während im Zirkusprojekt eine richtige Show mit Jonglage und Akrobatik einstudiert wurde.Dass man beim Florettschwingen ganz schön ins Schwitzen kommt, erfuhren die SchülerInnen im Fechtprojekt von Hern Bentlage.dscf5478.jpgEher feuchtfröhlich ging es bei der Cocktail- Gruppe von Frau Degenhardt und Frau Sarafraz zu, die Drinks ohne Alkohol mixte und alles für eine Party vorbereitete.Dem Schuljahresende sehnten sich die DarstellerInnen  des Musicalprojektes herbei, die - inspiriert vom Highschool Musical-  mit Frau Köppen, Frau Ludolf, Svenja Rump und  Julia Stockmann ein Hiller Musical einstudierten und am Freitag vor begeistertem Publikum vorführten Zu Kräuterspezialisten ließen sich einige SchülerInnen und Schüler von Frau Ganswig ausbilden,  lernten den Nutzen von verschiedenen Pflanzen und verfeinerten Quark und Butter mit Kräutern. Abgerundet wurde das Programm durch eine lehrreiche Moorführung.Speziell nur für Mädchen bzw. Jungen  boten Frau Lomberg mit Frau Volkening und Herr Kranzusch mit Herrn Marcks Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich mit den Besonderheiten des Mädchen- bzw. Jungenseins auseinanderzusetzen. Ihr seht, es war viel los!! Tolle Bilder gibt es übrigens hier. Und wie fanden es die Teilnehmenden?Die meisten SchülerInnen gaben in einer anonymen Umfrage an, diese zwei Tage sehr genossen zu haben. Viele hätten sich deutlich mehr Zeit gewünscht. Verbessserungsvorschläge gab es kaum. dscf5468.jpgAuf die Frage, was man denn  für die Zukunft gelernt habe, gab es total interessante Antworten, die ich euch nicht vorenthalten will.Hier einige Zitate:„Mein neues Hobby ist Akrobatik.“„Wenn ich Langeweile habe, werde ich öfter „Murmeln“ oder „Hinke- Pinke“ spielenIch habe gelernt...-         , dass man auch draußen gut spielen kann.-         , dass man am besten immer im Leben Sport macht.-         , dass auch alte Spiele Spaß machen können.-         Heil- und Giftpflanzen voneinander zu unterscheiden. Und wie man Kräuterbutter und Quark macht.-         ,dass ich mir mehr trauen soll-         , dass man sich auch mit den anderen Klassen anfreunden kann.-         , dass man auch mit Tanzen Traurigkeit vergessen kann. Und dass man viele Freunde finden kann.-         , dass ich noch ganz viel lernen muss, wenn ich Schauspielerin oder Sängerin werden will.-         , dass es viel Zeit kostet, eine Aufführung auf die Beine zu stellen.-         , dass Theater Spaß macht. Es hat aber seinen Preis-         , Jonglieren gelernt und dass Mädchen auch nett sein können.-         , dass man viel mit anderen lernen kann.-         , wie verschiedene Pflanzen heißen. Im Moor ist eine gelbe Pflanze, die man auf gar keinen Fall anfassen darf.-         zu sagen: „Nein, das will ich nicht.“-         , dass man Vieles mit reden klären kann nicht gleich draufschlagen muss.-         , dass man das Leben genießen und viele Sachen ausprobieren soll. Danke an alle beteiligten LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und SozialpädagogInnen die keine Mühen gescheut haben, wieder einmal ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Danke aber auch an die Sechstklässler, die sich mutig auf etwas Neues eingelassen haben und mit Feuereifer bei der Sache waren. © A. Schillo 
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. August 2009 )
 
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