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Deserteure an Front oder Heimatfront?
Donnerstag, 8. Juli 2010

Eine interessante Ausstellung und einen spannenden Vortrag über den Oberlübber Heinrich Kurlbaum besuchten am 8.7.2010 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e im Gerichtszentrum in Minden.

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Rechtsanwalt Bernd Brüntrup berichtete über das Leben von Heinrich Kurlbaum, der aus Gewissengründen den Dienst mit der Waffe verweigerte und zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Mittlerweile ist nach jahrelangem Kampf eine Straße nach dem Kriegsdienstverweigerer benannt worden.

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In der Ausstellung konnten die Schüler erfahren, wie der NS-Staat die Justiz einsetzte, um jegliche Opposition im Keime zu ersticken.

Ein unbedacht gesprochener Satz konnte zu jahrelangem Zuchthaus führen.

Im weiteren Verlauf des Tages suchte die Klasse nach Stolpersteinen, die an ermordete jüdische Mitbürger erinnern.

Die Steine befinden sich jeweils vor den Häusern, in denen die Menschen vor ihrer Deportation gewohnt hatten. 

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Juli 2010 )
 
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